Thanksgiving Shopping
Dieses Wochenende ist hier in den USA Thanksgiving, einer der wichtigsten Feiertage (Donnerstag und Freitag frei) und der Startschuss für den Weihnachtseinkauf. Traditionell bieten die Händler rund um dieses Wochenende die größten Rabatte an. Donnerstags sind fast alle Geschäfte geschlossen — für Amerika schon eine echte Besonderheit. Dafür öffneten dann am Freitag manche Geschäfte bereits um 4 Uhr in der frühe, mit extra Rabatten für die ersten Käufer.
Um dem ganzen Troubel zu entgehen, habe ich mir mein Weihnachtsgeschenk aber einfach schon am Wochenende davor gekauft: Einen neuen Toyota Prius in “Seaside Perl” (marketing englisch für “hellblau”). Und am Mittwoch konnte ich ihn dann in Empfang nehmen.
Bisher bin ich mit dem Auto sehr zufrieden. Zusammen mit Vida bin ich zu zwei Thanksgiving Dinners gefahren, die jeweils ca. 1h entfernt lagen. Der coole Boardcomputer hat auf der Highway-lastigen Strecke einen durchschnittlichen Verbrauch von 47 miles per gallon ermittelt, das entspricht ziemlich genau 5l auf 100km.
In den nächsten Wochen werde ich noch einen ausführlicheren Testbericht verfassen, solange verweise ich auf den Prius-Bericht meines namensgleichen Bloggers. Im Vergleich zu Sebbs Mietwagen fehlen mir das Navigationssystem (ich hoffe da auf das “Google-Phone”), der Einparkassistent (ich habe “nur” die Kamera) und die in den USA nicht erhältliche EV-Taste.
Letztes Jahr war mein Weihnachtsgeschenk für mich selbst übrigens ein Mountain Bike. Mal sehen, ob ich den Trend nächstes fortsetzen kann…
Halloween
Letztes Jahr hatte ich ja nicht wirklich Zeit, Halloween zu feiern, da war alles noch zu neu. Aber dieses Mal gab es das volle Programm: Zuerst Kostümparty am Wochenende vor Halloween. Wer erkennt mein Kostüm?
Am Mittwoch ging’s dann verkleidet zur Arbeit. So ein Schnurbart ist verdammt unpraktisch, sage ich Euch. Besonders beim Mittagessen! Nachmittags gabs dann “Googleween” mit Kostüm-Contest. Die Figur mit dem großen Kopf kam auf Platz drei, glaube ich. Wer weiß, aus welcher Spielekonsole sie stammt?
Und Abends dann der traditionelle Höhepunkt: Trick or Treat. Die kleinen Kindern ziehen verkleidet durch die Nachbarschaft und klingeln bei allen mit Kürbissen erleuchteten Häusern. Auf die Frage “Trick or Treat?” (die deutsche Übersetzung ist wohl: “Süßes oder Saures?”) gibt man den Kindern dann ein paar Süßigkeiten. Bei uns mussten sich Vida und Susan immer erst einigen, wer die Tür öffnen darf. Bei den vielen niedlichen Kostümen, kann man das aber auch gut verstehen.
Die Kürbisse haben wir übrigens selbst geschnitzt, das mittlere Gesicht stammt von Vida und mir!